Hundekekse selber backen

Leckere Hundekekse selber backen.

Lecker, lecker! Weihnachtszeit ist Backzeit! 

Alle Jahre wieder bekommt man pünktlich ab dem 1. Advent Lust Plätzchen zu backen. So geht es mir zumindest 😉 Selbstgemachtes Gebäck gehört einfach dazu, so wie Tannengrün, Glühwein und Kerzenschein!
Wenn man schon für seine Lieben plant Leckereien zu zaubern… wieso nicht direkt für den Vierbeiner ein paar Bleche mitbacken?

Warum selber backen?

Hundekekse selber backen macht Spaß, und meisten Hundehalter legen Wert auf eine gesunde Ernährung ihres Vierbeiners. Die Barfer beispielsweise wissen ganz genau was auf den Teller kommt, und auch diejenigen, die sich für ein gutes Fertigfutter entschieden haben- egal ob Trocken- oder Nassfutter, wissen um deren Inhaltsstoffe. Bei den Hundeleckerlis steht man allerdings oft vor dem Problem, dass viele Produkte einen hohen Getreideanteil und undefinierte Nebenerzeugnisse enthalten.  Hochwertige Leckerchen, gut deklariert und mit hochwertigen Inhaltsstoffen sind entsprechend teuer. Mehrhundehalter, oder Hundehalter, die viele Leckerlis zum Training einsetzen,  müssen dementsprechend tief ins Portemonaie greifen. Insofern ist das Selberbacken eine perfekte Alternative. Man spart Geld und kann die Inhaltsstoffe selber bestimmen.

Welche Zutaten kann man nutzen? 

Prinzipiell kann man alles verarbeiten, was der Hund fressen darf (auf Allergien achten!) Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiert aus was euer Hund am liebsten mag.
Als Gimmick kann man auch zusätzlich Spinat verwenden- das färbt die Kekse grün. Durch die Verwendung von roter Beete bekommt ihr pinkfarbene Kekse.

Meine Favoriten 🙂

Ich habe euch im Folgenden meine vier Lieblingsrezepte aufgelistet.  Schnell und einfach hergestellt und die Hunde lieben diese Kekse!

I. Röllchen aus Quark
Sie sind sehr einfach herzustellen, man braucht keine Ausstechförmchen.

Die Zutaten
200 g Haferflocken
150 g Magerquark oder körniger Frischkäse
1 Eigelb
3 Esslöffel Milch
3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:
Ofen auf 150 Grad vorheizen (Umluft).
Zutaten mit einem Knethaken verrühren und aus dem Teig fingerlange und -dicke Röllchen formen. Die Quark-Röllchen auf einem Backblech verteilen und  ab damit in den Ofen (mittlere Schiene). Die Backzeit beträgt ca. 20-25 min.

II. Joghurt Dinkel Kekse
Sie sind auch leicht herzustellen, aber ihr benötigt zusätzlich Ausstechförmchen.

Die Zutaten
100 g Haferflocken
100 g Dinkelmehl
50 g Reismehl
1 Esslöffel Honig
1 Becher Naturjoghurt ( 150 g)

Die Zubereitung
Ofen auf 150 Grad vorheizen (Umluft). Zutaten mit einen Knethaken zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig ausrollen und gewünschte Keksform mit entsprechenden Förmchen ausstechen. Kekse auf einem Backblech in  die Mitte des Ofens schieben und etwa 45 min. backen.

III. Möhren-Bananen-Kekse
…auch seeeehr lecker 😉

Die Zutaten
200g  Buchweizenmehl
3 kleine Möhren
2 Bananen
2 Essslöffel Chiasamen
6 Esslöffel kaltes Wasser
2 Esslöffel Kokosöl (nativ)

Die Zubereitung
Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft). Die Möhren waschen und reiben. Die Chiasamen mit dem Wasser vermengen und etwa 10 min. einweichen lassen. Alle Zutaten mit einem Knethaken verrühren, den Teig ausrollen und mit gewünschten Förmchen ausstechen. Bei 180 Grad backen die Plätzchen ca. 20-25 min.

IV. Kekse aus Babynahrung und Weizenmehl
Nach 3 „Veggie-Keks-Rezepten“ hier ein Rezept mit Fleisch 😉

Die Zutaten
440 g Babynahrung insgesamt (Gläschen).
Zum Beispiel: 1 Glas Gemüse 190 g + 2 kleine Gläser Fleisch je 125 g (z.B. Rind oder Huhn).
450 g Weizenvollkornmehl

Die Zubereitung
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl in eine Schüssel füllen und den Inhalt der Babygläschen dazugeben. Mit einem Knethaken zu einem festen Teig verarbeiten. Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Im Ofen, auf mittlerer Schiene (Backblech) für ca. 20-25 min. backen.

Weitere Tipps & Infos

Wichtig: Nach dem Backen die Kekse komplett abkühlen lassen! Danach erst verfüttern.

Die reguläre Haltbarkeit der selbstgebackenen Kekse liegt bei ca. 1 Monat.  Zur Lagerung ist ein luftdicht verschlossener Behälter zu empfehlen.

Tipp für längere Haltbarkeit: Nach der eigentlichen Backzeit die Kekse bei geöffneter Ofentür für eine weitere Stunde im Ofen lassen, bis sie komplett ausgekühlt sind. Sie sind dann insgesamt trockener und somit länger haltbar.

Tipp bei klebrigem Teig: mehr Mehl hinzu geben, bis der Teig nicht mehr klebt und weiterverarbeitet werden kann.

Also: Schürze anziehen und los geht’s! Viel Spaß beim Backen und Verfüttern! 🙂